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Juli 27, 2026

MINT, Mathe und ein bisschen Magie: Warum 2026 kein Jahr zum Zurücklehnen ist

Veröffentlicht von info , HCAT+ e.V. (vor 2 Stunden aktualisiert)

13. JULI

Deutschland 2026. Die Wirtschaft schnauft, die Digitalisierung rennt, die Energiewende winkt ungeduldig mit dem Schraubenschlüssel — und irgendwo dazwischen steht der Arbeitsmarkt und ruft: „Hat hier jemand zufällig noch 133.900 MINT-Fachkräfte übrig?“ Der MINT-Frühjahrsreport 2026 macht deutlich: Die MINT-Lücke ist zwar kleiner geworden, aber sie ist noch lange nicht geschlossen. Im März 2026 konnten rechnerisch rund 133.900 MINT-Arbeitsplätze in Deutschland nicht besetzt werden. Insgesamt gab es rund 369.400 offene Stellen in MINT-Berufen, denen etwa 274.100 arbeitslos gemeldete Personen mit MINT-Qualifikation gegenüberstanden. Entscheidend ist dabei nicht nur die Zahl der verfügbaren Fachkräfte, sondern auch, ob Qualifikation, Anforderungsniveau und Region zu den offenen Stellen passen.

Und genau da wird es spannend.

Die MINT-Lücke ist kleiner — aber nicht klein

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Lücke gesunken: 2025 lag sie noch bei rund 163.600, 2026 nun bei 133.900. Das klingt erst einmal nach Entspannung. Fast wie bei einem Mathetest, bei dem man statt 17 Fehlern nur noch 13 hat. Fortschritt? Ja. Grund zum Feiern? Vielleicht kurz. Grund, die Hausaufgaben zu vergessen? Auf keinen Fall.

Denn trotz schwacher Konjunktur bleiben MINT-Fachkräfte knapp. Besonders bitter ist das, weil genau diese Menschen gebraucht werden, um Zukunftsprojekte umzusetzen und Innovationen zu treiben: Digitalisierung, Infrastruktur, Klimaschutz, Energieversorgung, Verteidigung, KI, Maschinenbau, Bauwesen — kurz gesagt: alles, was nicht nur auf PowerPoint-Folien gut aussieht, sondern tatsächlich gebaut, programmiert, geplant und gewartet werden muss.

Wer fehlt denn genau?

Die MINT-Lücke verteilt sich nicht gleichmäßig. Laut Report fehlen vor allem Menschen in den MINT-Facharbeitendenberufen. Das sind Expert*innen, ohne die keine Anlage läuft, kein Schaltschrank angeschlossen wird und keine Werkhalle so richtig nach Zukunft riecht. Die aktuelle Aufteilung im MINT-Frühjahrsreport 2026 sieht so aus:





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